| GPS-Ausfälle drohen ab 2010 |
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| Dienstag, den 12. Mai 2009 um 04:46 Uhr |
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GPS-Ausfälle drohen ab 2010 Sucht Dreieck und Zirkel und holt den Sextanten aus dem Keller!
Die US Air Force kann veraltete Satelliten-Generation mit starker Verspätung erst im November ersetzen und die Satelliten-Navigation könnte schon ab 2010 mit gravierenden Problemen konfrontiert werden. Denn dann sollen die ältesten GPS-Satelliten ans Ende ihrer Lebenszeit kommen. Schafft es die Amerikaner nicht, die alten Satelliten bis dahin zu ersetzen, drohen Ausfälle. Start im November Im Bericht des US-Rechnungshofes wird demnach angezweifelt, dass die Air Force rechtzeitig neue Satelliten ins All bringen kann. Die Satelliten der zweiten Generation sollen mit dreijähriger Verspätung im November ins All gebracht werden. Dabei darf es aber zu keiner weiteren Verschiebung oder zu einem Fehlstart kommen, denn dann würden sich weniger funktionsfähige Satelliten im All befinden als von der US-Regierung garantiert. Budget-Probleme Zudem sei das Budget bereits um 870 Millionen Dollar überschritten und die zweite Satelliten-Generation gilt bereits jetzt als technisch "missglückt". Bei Ausfällen wären sowohl militärische als auch zivile Systeme und Benutzer betroffen. Die Air Force plant daher, die dritte Generation vorzuziehen, was angesichts der finanziellen Lage jedoch äußerst fraglich sei. Konkurrenz in Startlöchern Daneben fürchten Hersteller mit dem Start des europäischen Navigations-Systems Galileo im Jahr 2015 einen Wettbewerbsnachteil zu haben, da die Galileo-Anbieter als Mitglieder in einem Konsortium die Hardware früher testen könnten. Zudem müsse darauf geachtet werden, dass sich die beiden Systeme nicht gegenseitig behindern und, dass man sich auf eine gemeinsame Zeitgebung einigen könne. Das US-Verteidigungsministerium bittet den Kongress nun um Unterstützung für die Weiterfinanzierung des GPS-Programms. (aus Der Standard, ORF) |

