| Die Kuhwende.. |
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| NoNews - Wissenswertes |
| Geschrieben von: Bernhard Propper |
| Sonntag, den 17. August 2008 um 18:03 Uhr |
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..hat tatsächlich was mit Rindviechern zu tun: Aufmerksame Beobachter der Rindviecher auf Weide und auch des Rot- und Steinwildes im Tann werden sicher bemerkt haben, die diese Tiere ausschliesslich Raumschots bis Halbwind grasen. Ihre empfindlichen Riechorgane dem direkten Wind auszusetzen, wäre für sie höchst unangenehm und deshalb drehen die Kuhlis und Verwandten immer den Hintern durch den Wind - rund achtern gleichsam. Daher stand die Bezeichnung Kuh-Wende auch für ein Halsemanöver schwer manövrierbarer Rahsegler, das bei Starkwind ausgeführt wurde. Versagte das Wendemanöver auf Kreuzkurs, da das Schiff nicht durch den Wind ging, wurde stattdessen abgefallen, ein Halsemanöver durchgeführt und wieder angeluvt.Kapitän H. Burmester hat die Kuhwende in seinem 1924 veröffentlichten Tagebuch einer Kap-Hoorn-Reise mit dem Rahsegler "Pamir" folgendermassen beschrieben: "...Versagt bei Rahschiffen auf Amwindkurswas das Wenden, kommt nur noch das Halsen zur Anwendung, welches die Skandinavier als "Kuhwende" bezeichnen". Die Q-Wende, welche in den Segelschulen als kluges Manöver beim Bergen eines Überbordgegangenen gelehrt wird, hat natürlich nichts mit Wiederkäuern zu tun.
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